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Algenöl

Dosierflasche mit Algenöl

Bezeichnung: Algenöl

Artikel-Nummer: 05-10-10-10-1-150

Aufbewahrung: im Kühlschrank

Verpackung: Dosierspender

Inhalt: 150 ml

Preis: 9.00 CHF

Menge:

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Analytische Bestandteile

Energie: 3760 kJ
Protein: 0.00 %
Fett: 99.60 %
ALA (α-Linolensäure) ω-3: 0 %
EPA (Eicosapentaensäure) ω-3: 20.00 %
DHA (Docosahexaensäure) ω-3: 40.00 %

Algenöl

Die biologisch aktivsten essentiellen langkettigen Omega-3-Fettsäuren sind Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Sie kommen sowohl in tierischen Kaltwasser-Fischen als auch in pflanzlichen Algen vor. Dabei weist Krillöl unter den Meeresfischen den höchsten Gehalt an EPA und DHA auf.

Unser Algenöl wird aus der Mikroalge Schizochytrium sp., einer Gattung (sp. = species) einzelliger Eukaryoten (Organismen, die einen Zellkern und eine Kompartimentierung aufweisen) gewonnen und kommt in küstennahen marinen Lebensräumen vor. Sie benötigt kein Licht und ernährt sich ausschließlich von organischen und pflanzlichen Substanzen wie beispielsweise abgestorbenen Blättern. Die Mikroalge und das daraus gewonnene Öl ist also 100% vegan.

Unter allen Ölen weisst Algenöl den höchsten Gehalt der essentiellen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) auf.

Die für das Algenöl benötigten Mikroalgen Schizochytrium sp. werden nicht dem Meer entnommen, sondern zur Schonung von Umwelt und Ressourcen in speziellen Behältern in künstlichem Meerwasser kultiviert. Dadurch bleibt das Ökosystem im Meer unbeeinträchtigt und die Nahrungsgrundlage für die Fische erhalten. Denn auch die Fische und weitere Meeresbewohner (z.B. Krill, Pinguine etc.) reichern ihre Omega-3 Fettsäuren ebenfalls über diese Algen an. Ausserdem wird durch die Kultivierung in künstlichem Meerwasser sichergestellt, dass die Algen nicht mit Toxinen und Mikroplastik aus dem Meer belastet sind. Die Algen sind also die primäre Quelle aller Omega-3-Fettsäuren!

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bewertet die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA als positiv und bestätigt folgende Gesundheitseffekte:

  • Unterstützung der Herzfunktionen
  • Unterstützung der Sehkraft
  • Unterstützung der Gehirnfunktionen
  • Unterstützung während der Schwangerschaft
  • Unterstützung des Säuglings nach der Geburt

Fette und Öle

Fette (Lipide) liefern dem Körper eine hohe Menge an Energie, die überschüssige Energie wird dabei in Form von Fett gespeichert und wenn vom Körper benötigt, wieder freigesetzt. Fette sind notwendig, um die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufzunehmen, sie zu transportieren und zu verwerten, Fette sind Bestandteil der Zellmembranen, Fette sind Ausgangsstoffe für die Bildung von Hormonen, Fettgewebe dient als Polster und isoliert und schützt somit die Organe, Fett schützt vor Kälte und hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur und last but not least tragen Fette wesentlich zum Geschmack von Lebensmitteln bei.

Fette und Öle regulieren den gesamten Stoffwechsel, den Gewinn von Energie und die Neubildung von Zellen stärker als jedes andere Nahrungsmittel!

Algenoel

ALA

EPA

DHA

LA

GLA

= α-Linolensäure (18:3 ω-3)

= Eicosapentaensäure (20:5 ω-3)

= Docosahexaensäure (22:6 ω-3)

= Linolsäure (18:2 ω-6)

= γ-Linolensäure (18:3 ω-6)

Fette und Öle sind Triglyceride und sind hydrophob (nicht wasserlöslich). Sie bestehen immer aus einem Molekül Glycerin (dreiwertiger Alkohol), an welchem mindestens 3 Carbonsäuren gebunden sind. Sie entstehen durch die Reaktion (Esterbindung) des Glycerins mit den drei Carbonsäuren. Bei der Veresterung lagern sich also die Carbonsäuren unter Abspaltung von Wasser an den Alkohol an, womit die Fettsäuren entstehen.

Fettsäuren sind langkettige Kohlenstoffmoleküle (C), die sich anhand ihres chemischen Aufbaus in verschiedene Gruppen einteilen lassen. Je nach Anzahl der Doppelbindungen in ihrer Molekülkette unterscheidet man zwischen:

  • gesättigten Fettsäuren - die keine Doppelbindung zwischen den C-Atomen aufweisen und jedes C-Atom mit einem Wasserstoffarom (H) verbunden - also gesättigt - ist. Gesättigte Fettsäuren sind normalerweise fest.
  • ungesättigten Fettsäuren, die mindestens eine Doppelbindung zwischen den C-Atomen aufweisen und flüssig sind.
  • Transfettsäuren, eine mehrheitlich industriell veränderte (ungesunde) Variante der ungesättigten Fettsäuren.

Die ungesättigten Fettsäuren lassen sich wiederum in 2 Gruppen unterteilen:

  • einfach ungesättigte Fettsäuren - weisen eine Doppelbindung zwischen den C-Atomen auf.
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren, weisen mindestens zwei oder mehr Doppelbindungen zwischen den C-Atomen auf und flüssig sind.

Die einfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren) sind nicht essentiell. Unser Organismus vermag sie selbst herzustellen.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren hingegen (Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren) sind essentiell. Unser Organismus vermag sie nicht selbst herzustellen. Wir müssen sie über die Nahrung zu uns nehmen. So auch unsere Hunde!

Die "Omega-Balance" ist dabei sehr wichtig! Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren idealerweise zwischen 1:1 und maximal 5:1 liegen. Diese Balance ist deshalb sehr wichtig, weil unser Stoffwechsel Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren mithilfe desselben Enzyms verarbeitet. Sind alle Enzyme mit Omega-6-Fettsäuren besetzt, kann der Körper kein Omega-3-Fettsäuren mehr aufnehmen. Heutzutage enthält unsere Nahrung im Durchschnitt 10 bis 20 mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Also liebe Hundehalter und Hundehalterinnen: nicht nur bei den Hunden auf eine artgerechte, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten, sondern auch bei euch selbst!