Kokosöl

Bezeichnung: Kokosöl
Artikel-Nummer: 05-10-10-30-3-380
Aufbewahrung: im Kühlschrank
Verpackung: Dosierspender
Inhalt: 380 ml
Preis: 10.00 CHF
Menge:
-
+
Analytische Bestandteile
Energie: 3680 kJ
Protein: 0.00 %
Fett: 99.90%
gesättigte Fettsäuren:
(davon Laurinsäure: )
einfach ungesättigte Fettsäuren:
mehrfach ungesättigte Fettsäuren:
Kokosöl
Kokosöl ist eine mehrfach gesättigte Omega-6-Fettsäure, die zwar im Gegensatz zu den Omega-3-Fettsäuren nicht essentiell ist, aber trotzdem für die Hunde sehr gesund und eine tägliche Einnahme unbedingt empfehlenswert ist. Die mittelkettige Fettsäure hat einen hohen Gehalt der sehr gesunden Laurinsäure, diese ist leicht verdaulich, hat wenig Kalorien und wird in der Leber hauptsächlich zur Gewinnung von Energie und nicht zur Einlagerung in Fettdepots verwendet. Daher kann Kokosöl ideal als Ersatz von tierischem Fett verwendet werden (bei Indikation einer zwingend nötigen fettarmen Ernährung), ohne dabei eine Gewichtszunahme befürchten zu müssen. Zudem wirkt das Kokosöl sowohl bei äusserlicher als auch bei innerlicher Anwendung antimikrobiell, antiviral und antimykotisch und bekämpft somit wirkungsvoll Bakterien, Viren und Pilze. Die empfohlene Menge kann dabei problemlos erhöht werden.
Fette und Öle
Fette (Lipide) liefern dem Körper eine hohe Menge an Energie, die überschüssige Energie wird dabei in Form von Fett gespeichert und wenn vom Körper benötigt, wieder freigesetzt. Fette sind notwendig, um die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufzunehmen, sie zu transportieren und zu verwerten, Fette sind Bestandteil der Zellmembranen, Fette sind Ausgangsstoffe für die Bildung von Hormonen, Fettgewebe dient als Polster und isoliert und schützt somit die Organe, Fett schützt vor Kälte und hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur und last but not least tragen Fette wesentlich zum Geschmack von Lebensmitteln bei.
Fette und Öle regulieren den gesamten Stoffwechsel, den Gewinn von Energie und die Neubildung von Zellen stärker als jedes andere Nahrungsmittel!

ALA
EPA
DHA
LA
GLA
= α-Linolensäure (18:3 ω-3)
= Eicosapentaensäure (20:5 ω-3)
= Docosahexaensäure (22:6 ω-3)
= Linolsäure (18:2 ω-6)
= γ-Linolensäure (18:3 ω-6)
Fette und Öle sind Triglyceride und sind hydrophob (nicht wasserlöslich). Sie bestehen immer aus einem Molekül Glycerin (dreiwertiger Alkohol), an welchem mindestens 3 Carbonsäuren gebunden sind. Sie entstehen durch die Reaktion (Esterbindung) des Glycerins mit den drei Carbonsäuren. Bei der Veresterung lagern sich also die Carbonsäuren unter Abspaltung von Wasser an den Alkohol an, womit die Fettsäuren entstehen.
Fettsäuren sind langkettige Kohlenstoffmoleküle (C), die sich anhand ihres chemischen Aufbaus in verschiedene Gruppen einteilen lassen. Je nach Anzahl der Doppelbindungen in ihrer Molekülkette unterscheidet man zwischen:
- gesättigten Fettsäuren - die keine Doppelbindung zwischen den C-Atomen aufweisen und jedes C-Atom mit einem Wasserstoffarom (H) verbunden - also gesättigt - ist. Gesättigte Fettsäuren sind normalerweise fest.
- ungesättigten Fettsäuren, die mindestens eine Doppelbindung zwischen den C-Atomen aufweisen und flüssig sind.
- Transfettsäuren, eine mehrheitlich industriell veränderte (ungesunde) Variante der ungesättigten Fettsäuren.
Die ungesättigten Fettsäuren lassen sich wiederum in 2 Gruppen unterteilen:
- einfach ungesättigte Fettsäuren - weisen eine Doppelbindung zwischen den C-Atomen auf.
- mehrfach ungesättigte Fettsäuren, weisen mindestens zwei oder mehr Doppelbindungen zwischen den C-Atomen auf und flüssig sind.
Die einfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren) sind nicht essentiell. Unser Organismus vermag sie selbst herzustellen.
Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren hingegen (Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren) sind essentiell. Unser Organismus vermag sie nicht selbst herzustellen. Wir müssen sie über die Nahrung zu uns nehmen. So auch unsere Hunde!
Die "Omega-Balance" ist dabei sehr wichtig! Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren idealerweise zwischen 1:1 und maximal 5:1 liegen. Diese Balance ist deshalb sehr wichtig, weil unser Stoffwechsel Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren mithilfe desselben Enzyms verarbeitet. Sind alle Enzyme mit Omega-6-Fettsäuren besetzt, kann der Körper kein Omega-3-Fettsäuren mehr aufnehmen. Heutzutage enthält unsere Nahrung im Durchschnitt 10 bis 20 mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Also liebe Hundehalter und Hundehalterinnen: nicht nur bei den Hunden auf eine artgerechte, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten, sondern auch bei euch selbst!





