Leinöl

Bezeichnung: Leinöl
Artikel-Nummer: 05-10-10-20-2-150
Aufbewahrung: im Kühlschrank
Verpackung: Dosierspender
Inhalt: 150 ml
Preis: 9.00 CHF
Menge:
-
+
Analytische Bestandteile
Energie: 3420 kJ
Protein: 0.00 %
Fett: 99.80 %
gesättigte Fettsäuren:
einfach ungesättigte Fettsäuren:
mehrfach ungesättigte Fettsäuren: davon:
LA (Linolsäure) ω-6:
ALA (α-Linolensäure) ω-3:
EPA (Eicosapentaensäure) ω-3: 0.00 %
DHA (Docosahexaensäure) ω-3: 0.00 %
Leinöl
Leinöl ist das Öl aus dem Samen des Gemeinen Leins (Linum usitatissimum). Der Gemeine Lein wird auch Flachs genannt. Es ist eine Pflanze mit kleinen blauen Blüten, deren Stängel auch zu Leinen (Stoff) verarbeitet werden können. Das Leinöl wird durch Mahlen und Pressen oder nur Pressen des Leinsamens gewonnen und hat eine sehr außergewöhnliche Zusammensetzung.
Leinöl besteht zu einem großen Teil aus der essentiellen Omega-3-Fettsäure α-Linolensäure (AL). Diese Fettsäure ist bei den allermeisten anderen Ölen und Fetten nur in sehr kleinen Mengen enthalten. Nicht so im Leinöl. Hier überwiegt die α-Linolensäure sogar mit bis zu 60%.
Unter allen Ölen weisst Leinöl den höchsten Gehalt der essentiellen Omega-3-Fettsäuren ALA (α-Linolensäure) auf.
Fette und Öle
Fette (Lipide) liefern dem Körper eine hohe Menge an Energie, die überschüssige Energie wird dabei in Form von Fett gespeichert und wenn vom Körper benötigt, wieder freigesetzt. Fette sind notwendig, um die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufzunehmen, sie zu transportieren und zu verwerten, Fette sind Bestandteil der Zellmembranen, Fette sind Ausgangsstoffe für die Bildung von Hormonen, Fettgewebe dient als Polster und isoliert und schützt somit die Organe, Fett schützt vor Kälte und hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur und last but not least tragen Fette wesentlich zum Geschmack von Lebensmitteln bei.
Fette und Öle regulieren den gesamten Stoffwechsel, den Gewinn von Energie und die Neubildung von Zellen stärker als jedes andere Nahrungsmittel!

ALA
EPA
DHA
LA
GLA
= α-Linolensäure (18:3 ω-3)
= Eicosapentaensäure (20:5 ω-3)
= Docosahexaensäure (22:6 ω-3)
= Linolsäure (18:2 ω-6)
= γ-Linolensäure (18:3 ω-6)
Fette und Öle sind Triglyceride und sind hydrophob (nicht wasserlöslich). Sie bestehen immer aus einem Molekül Glycerin (dreiwertiger Alkohol), an welchem mindestens 3 Carbonsäuren gebunden sind. Sie entstehen durch die Reaktion (Esterbindung) des Glycerins mit den drei Carbonsäuren. Bei der Veresterung lagern sich also die Carbonsäuren unter Abspaltung von Wasser an den Alkohol an, womit die Fettsäuren entstehen.
Fettsäuren sind langkettige Kohlenstoffmoleküle (C), die sich anhand ihres chemischen Aufbaus in verschiedene Gruppen einteilen lassen. Je nach Anzahl der Doppelbindungen in ihrer Molekülkette unterscheidet man zwischen:
- gesättigten Fettsäuren - die keine Doppelbindung zwischen den C-Atomen aufweisen und jedes C-Atom mit einem Wasserstoffarom (H) verbunden - also gesättigt - ist. Gesättigte Fettsäuren sind normalerweise fest.
- ungesättigten Fettsäuren, die mindestens eine Doppelbindung zwischen den C-Atomen aufweisen und flüssig sind.
- Transfettsäuren, eine mehrheitlich industriell veränderte (ungesunde) Variante der ungesättigten Fettsäuren.
Die ungesättigten Fettsäuren lassen sich wiederum in 2 Gruppen unterteilen:
- einfach ungesättigte Fettsäuren - weisen eine Doppelbindung zwischen den C-Atomen auf.
- mehrfach ungesättigte Fettsäuren, weisen mindestens zwei oder mehr Doppelbindungen zwischen den C-Atomen auf und flüssig sind.
Die einfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren) sind nicht essentiell. Unser Organismus vermag sie selbst herzustellen.
Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren hingegen (Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren) sind essentiell. Unser Organismus vermag sie nicht selbst herzustellen. Wir müssen sie über die Nahrung zu uns nehmen. So auch unsere Hunde!
Die "Omega-Balance" ist dabei sehr wichtig! Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren idealerweise zwischen 1:1 und maximal 5:1 liegen. Diese Balance ist deshalb sehr wichtig, weil unser Stoffwechsel Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren mithilfe desselben Enzyms verarbeitet. Sind alle Enzyme mit Omega-6-Fettsäuren besetzt, kann der Körper kein Omega-3-Fettsäuren mehr aufnehmen. Heutzutage enthält unsere Nahrung im Durchschnitt 10 bis 20 mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Also liebe Hundehalter und Hundehalterinnen: nicht nur bei den Hunden auf eine artgerechte, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten, sondern auch bei euch selbst!





